Onomatopoeia

26.11.2013

Onomatopoeia

Mit „Onomatopoeia“ veröffentlichten DEMIAN 2012 ein Album, das hörbar einen Schritt weiter geht – erzählerischer, vielseitiger und klarer in seiner Form. Erneut entstand die Platte gemeinsam mit Christoph „Biffl“ Frank, der bis heute eng mit der Band verbunden ist.

Viele der Songs nehmen ihren Anfang im Proberaum einer alten Malerschule, bevor sie auf dem Album ein deutlich moderneres und ausgearbeiteteres Klangbild bekommen. Vor allem im Songarrangement zeigt sich diese Entwicklung – strukturierter, dynamischer und bewusster gesetzt.

Gleichzeitig präsentiert sich „Onomatopoeia“ überraschend vielseitig: Während Right Now oder Erase zu den lautesten Momenten der Platte zählen, steht mit The Shelter eine ruhige Ballade gegenüber. Suddenly hält sich bis heute in der Setlist, und mit Mood wagt die Band sogar einen kleinen Ausflug in den Funk.

Inhaltlich bleibt das Album nah an echten Momenten – direkt, ungefiltert und emotional greifbar. Zeilen wie “Right now I hate you so much” oder “Here I am” zeigen diese Unmittelbarkeit ohne Umwege.

„Onomatopoeia“ ist damit mehr als nur ein zweites Album – es ist der Punkt, an dem DEMIAN beginnen, ihren Sound nicht nur zu entwickeln, sondern bewusst in unterschiedliche Richtungen zu öffnen.